Zu Inhalt springen
NEU bei CIBODU >>> Canobo CBD Produkte - bis zu 30% Eröffnungsrabatt
NEU bei CIBODU >>> Canobo CBD Produkte - bis zu 30% Eröffnungsrabatt
Wie süchtig macht Cannabis?

Wie süchtig macht Cannabis? - Der Vergleich!

Cannabis zählt als meist konsumierteste Droge der Welt. Die Legalisierung des psychoaktiven Teils der Hanfpflanze wird heutzutage wild diskutiert. Für die einen ist Cannabis ein harmloses Genussmittel, für andere eine gefährliche Einstiegsdroge, die schnell zum Konsum härterer Drogen führen kann. Wir untersuchen das Suchtpotential von Cannabis und fragen uns: Wie süchtig macht Cannabis?

Die weibliche Hanfpflanze enthält ca. 950 verschiedene Cannabinoide. Der wohl bekannteste Wirkstoff ist das THC (Tetrahydrocannabidiol), welcher hauptverantwortlich für die psychoaktive Wirkung von CBD ist. Die häufigste Art Cannabis für seine psychoaktive Wirkung zu konsumieren, ist das Rauchen. Weitere Arten des Konsums ist auch das Vaporisieren, manchmal wird Cannabis auch oral durch Lebensmittel aufgenommen. Der Konsum sorgt für eine hohe Konzentration an THC im Blut, welche für mehrere Stunden anhalten kann. Wie Cannabis genau wirkt, kannst Du hier nachlesen.

Laut der WHO konsumieren ca. 180 Millionen Menschen Cannabis aus nicht-medizinischen Gründen. Ca. 13 Millionen Menschen gelten als abhängig.

Laut der WHO konsumieren ca. 180 Millionen Menschen Cannabis aus nicht-medizinischen Gründen. Ca. 13 Millionen Menschen gelten als abhängig.

RISIKOFAKTOREN EINER CANNABISABHÄNGIGKEIT
Laut einer Studie der Weltgesundheitsorganisation, sind primär Männer mit schlechtem Schulabschluss und einem instabilen sozialen Umfeld von einer Cannabisabhängigkeit betroffen. Ein Funktionierendes Umfeld und eine gute Schulbildung können eine Abstinenz eher fördern.

PSYCHISCHE ABHÄNGIGKEIT VS. KÖRPERLICHE ABHÄNGIGKEIT
Cannabis macht nicht körperlich süchtig, so wie beispielsweise Heroin oder Alkohol. Bei einem Entzug dieser Substanzen muss man mit körperlichen Entzugserscheinungen wie Schmerzen, Übelkeit oder Halluzinazionen rechnen. Bei einem Cannabisentzug ist das nicht der Fall.

Cannabis kann jedoch bei starkem und regelmäßigem Konsum psychisch abhängig machen. Das bedeutet: Sich ständig Sorgen um die Beschaffung seiner Substanzen zu machen, sich bei Problemen durch den Rauschzustand betäuben, nur noch mit Hilfe der Droge glücklich und zufrieden sein können. Im worst-case -Szenario dreht sich das ganze Leben eines Süchtigen nur noch um die Droge.

Mit einer Suchtrate von 5-10% befindet sich Cannabis im unteren Drittel der Droge, trotzdem sollte man sich bewusst sein, dass ein Suchtpotenzial besteht und real ist.

FRÜHER WAR ALLES BESSER…

Unsere Eltern haben Recht: Kiffen war früher weniger gefährlich.

Durch systematischen Anbau und Verkauf von Cannabis, ist das heutige Cannabis um ein Vielfaches stärker als es noch vor 15 Jahren war. Das heute erhältliche Mariuhanna kann 7-18 mal stärker sein als noch vor ein paar Jahren. Grund hierfür ist die Anbauweise der sogenannten Indoor-Produktionen, bei denen die Hanfpflanzen unter perfekten Bedingungen wachsen können. Cannabis, das auf diese Art und Weise angebaut wird, kann einen THC-Gehalt von 20% aufweisen. Zum Vergleich: Cannabis der 70er-Jahre hatte im Durchschnitt einen THC-Gehalt von 2%.


KURZ- UND LANGZEITFOLGEN DES CANNABISKONSUMS

Cannabis kann neben seinen positiv-psychoaktiven Wirkungen auch weniger schöne Wirkungen und Folgen besitzen.
Kurzzeitfolgen können Panikattacken, Halluzinationen oder Übelkeit sein. Zudem können Bewusstseins- sowie Wahrnehmungsstörungen auftreten. Auch Reaktionszeiten werden verzögert, weswegen das Autofahren unter Einfluss von THC strafrechtlich verfolgt wird.

Ein regelmäßiger Cannabiskonsum kann auch langwierige Folgen mit sich ziehen:
Das Risiko in eine Abhängigkeit zu verfallen liegt bei einem täglichen Konsum bei 1:3. Belegbare Langzeitfolgen können Depressionen, Psychosen, Wahnvorstellungen und Persönlichkeitsveränderungen sein.

Besonders bei Jugendlichen ist Vorsicht geboten: Aufgrund der noch nicht beendeten Entwicklung des Gehirns sind die Suchgefahr sowie die negativen Folgen eines regelmäßigen Cannabiskonsums stärker ausgeprägt als bei Erwachsenen.

Eine neuseeländische Studie konnte zudem belegen, dass die Leistungsfähigkeit des Gehirns bei einem regelmäßigen und ausgeprägten Cannabiskonsums leiden kann, der IQ-Wert kann sinken.


CANNABIS VS. ANDERE DROGEN

Eine Schweizer Untersuchung verglich das Suchtpotenzial verschiedener Drogen und bewertete es aufgrund verschiedener Kriterien, wobei eine Einordnungsskala von 1-7 verwendet wurde.

1 = höchstes Suchtpotenzial
7= niedrigstes Suchtpotenzial

Cannabis liegt hierbei hinter der legalen Droge Alkohol, was ein häufiger Streitpunkt für Lobby- und Legalisierungsdiskussionen ist.


Quelle: Schweizer Fachstelle für Alkohol und andere Drogenprobleme


WENN WIR VERSUCHEN WIR EIN FAZIT ZU ZIEHEN, KÖNNTE MAN ES SO FORMULIEREN:

Cannabis ist nicht harmlos, vor allem nicht bei regelmäßigem Konsum oder einer hohen Dosis, Dennoch ist es nicht so gesundheitsschädigend wie Alkohol und macht weniger abhängig als Nikotin.

Ob und wie schnell jemand süchtig wird, liegt vor allem am persönlichen Hintergrund des Konsumenten. Wer psychisch angeschlagen und perspektivlos ist, läuft schneller Gefahr in eine Abhängigkeit zu rutschen als jemand, der ein gefestigtes soziales Umfeld besitzt.

Bei Fragen oder Sorgen, wende dich bitte an deine lokale Suchtberatungsstelle!

Vorheriger Artikel CBD Umfrage: Was wir wirklich über CBD wissen!
Nächster Artikel Endocannabinoid-System – was ist denn bitte das?