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Unterschiede: Männliche und weibliche Cannabispflanze

Unterschiede: Männliche und weibliche Cannabispflanze

Ja, auch bei Pflanzen gibt es Unterschiede im Geschlecht. In unserem Fall gibt es bei Cannabis sativa, also der Cannabispflanze, männliche und weibliche Pflanzen. Die männlichen Pflanzen produzieren männliche Blüten und die weiblichen Pflanzen entsprechend weibliche Blüten. Und da sich in der Natur nicht immer alles klar und deutlich voneinander abgrenzen lässt, gibt es natürlich auch hier eine Mischform. Zwitter oder auch Hermaphroditen weisen beide Geschlechter auf.

Doch wie kann man jetzt die männlichen von den weiblichen Blüten unterscheiden und worin liegen die Unterschiede bei den beiden Geschlechtern? Das erfährst du hier bei uns!

Warum überhaupt die Unterscheidung?

Beide Pflanzen, egal ob männlich oder weiblich, produzieren Blüten. Doch vor allem die Blüten sind sehr unterschiedlich. Für den Konsum wird die weibliche Blüte verwendet, da ihr Cannabinoid-Gehalt deutlich höher ist. Die männliche Pflanze könnte natürlich ebenso bedenkenlos konsumiert werden, jedoch wird hier die Wirkung viel geringer ausfallen.

Je nachdem wie die Hanfpflanze genutzt wird, ist ihr Geschlecht mehr oder weniger von Bedeutung. Geht es beispielsweise um Nutzhanf und die Gewinnung der Fasern für Textilien oder Seile, ist das Geschlecht eher nebensächlich. Bei der Herstellung von Saatgut werden männliche und weibliche Pflanzen benötigt, da diese untereinander bestäubt werden müssen. Wichtig wird das Geschlecht, wenn es um die Herstellung von Produkten mit einem Cannabidiol-Gehalt geht. Genauso bei dem Anbau von Cannabis als Medizin oder auch als Droge. Hier kann nur die weibliche Pflanze verwendet werden, da sie alleine CBD, THC, andere Cannabinoide, Terpene und Flavonoide in hoher Konzentration besitzt.

Wie werden Männchen und Weibchen unterschieden?

Bei einer Zucht von Cannabis, die beispielsweise für die Medizin gedacht ist, ist es sehr wichtig, männliche Pflanzen zu vermeiden. Wenn eine männliche Pflanze eine Weibliche befruchtet, ist die ganze Ernte nicht mehr zu gebrauchen. Wird eine weibliche Pflanze von einer männlichen befruchtet, entstehen Unmengen von Samen in der weiblichen Blüte. Die Samenproduktion verringert die Konzentration von CBD in der Pflanze, was in unserem Fall sehr schlecht ist. Um das zu vermeiden, werden männliche Pflanzen so schnell wie möglich entfernt. Dafür muss man natürlich wissen, wie man die beiden Geschlechter voneinander unterscheidet.

DIE WEIBLICHE CANNABIS-PFLANZE

Eine weibliche Hanfpflanze wächst sehr prächtig und gesund. Sie hat viele Äste und wächst sehr dicht. Um sicher zu gehen, werfen wir einen Blick unter die Blattachsel. Bei der weiblichen Pflanze ist hier ein Haar zu erkennen, das aus einer kleinen Kugel herauswächst. Zudem lassen sich an den Spitzen der Äste kleine Härchen erkennen.

DIE MÄNNLICHE CANNABIS-PFLANZE

Die männliche Pflanze hingegen sieht eher ein bisschen ungesund aus. Sie wächst eher in die Höhe und hat kleinere, dünnere Zweige mit weniger Blättern. In der Blattachsel hat eine männliche Pflanze eine kleine runde Kugel.

Wird eine männliche Pflanze bei solch einem Anbau entdeckt, wird diese sofort entfernt, bevor sie die Weibchen befruchten kann. Wir wollen ja am Ende keine Samen, sondern unser CBD erhalten.

Die aktuelle Lage der Hanfzucht

Bei dem Anbau von Nutzhanf, der auch für unsere CBD-Produkte verwendet wird, ist ein sehr geringer THC-Wert wichtig. Würde der Hanf natürlich wachsen und sich vermehren, wenn also die männlichen Pflanzen das Weibchen befruchten und diese Samen produziert, wäre der THC-Gehalt irgendwann viel zu hoch. Hanfbauern kaufen deswegen ihr Saatgut immer ein, um einen kontrollierten Anbau zu garantieren. Nachhaltig ist das leider noch nicht wirklich, da aber rechtlich der THC-Wert unter 0,2% liegen muss, gibt es aktuell noch keine andere Möglichkeit. Doch wer weiß, was uns die Zukunft hier noch alles zu bieten hat?

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