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How to: Kochen und Backen mit CBD - die perfekte Kombi

How to: Kochen und Backen mit CBD - die perfekte Kombi

CBD lässt sich nicht nur ‚langweilig‘ in Form eines Öls unter die Zunge träufeln oder mit Hilfe eines Vapors einatmen. Es gibt auch noch andere Formen CBD zu konsumieren, die kreativer und spannender sind, aber genauso effektiv sein können. Leidenschaftliche Köche sollten nun die Ohren spitzen, denn hier geht es um das Kochen mit CBD!

Was im ersten Moment vielleicht simpel und trivial klingt, ist es, wenn man mal genauer hinsieht nicht unbedingt. Mit Cannabidiol zu kochen bedeutet nicht, dass wir einem x-beliebigen Gericht einfach CBD-Öl beifügen können und tadaa – wir haben mit CBD gekocht. Nein, es ist notwendig, den Wirkstoff richtig und korrekt auf- und zuzubereiten, damit er von unserem Körper, über das Endocannabinoid-System, aufgenommen werden kann.

Die Grundlage für ein Kocherlebnis ist das Herstellen der eigenen CBD-Butter. Das funktioniert so: 

Schritt 1: Die CBD-Quelle vorbereiten

Möchte man CBD zum Kochen aufbereiten, so benötigt man in erster Linie eine Cannabidiol-Quelle. Am besten eignen sich hierfür CBD-Blüte oder Harze. Nun muss überlegt werden: „Wie viel des Wirkstoffs möchte ich verwenden?“ Hierfür sollte man überprüfen, welche Art von Rohmaterial man hat (5%, 10% etc.) und wie viel man davon in sein Gericht integrieren möchte. Am besten ist es, beim Händler seines Vertrauens nach einem Laborbericht zu verlangen, um sicher zu stellen, dass die verwendeten Blüten die entsprechende Qualität aufweisen. Hat man nun die nötige Menge an Rohmaterial bestimmt, muss man den Wirkstoff aus den Blüten lösen, damit er gut vom Körper aufgenommen werden kann. Da CBD fettlöslich ist, bietet sich hier das Lösen und Zubereiten mit Fett am besten an.

Schritt 2: Rohmaterial in Fett lösen

Als zweiten Schritt nimmt man sich das Fett, in dem man die Blüten lösen möchte, zur Hand. Am besten eignen sich hierfür Butter oder Margarine. Hierbei gibt es diese Faustregel: Ein Gramm CBD-Blüten sollte in ca. 20 Gramm Fett gelöst werden.

Nun muss das Fett erhitzt werden. Cannabidiol besitzt einen Siedepunkt von ca. 160 Grad Celsius, es ist wichtig, diese Temperatur nicht zu überschreiten, um die Wirkstoffe nicht zu verkochen. Die beste Methode ist, das Fett schonend in einem Wasserbad zu erhitzen. Nachdem das Fett erhitzt wurde, streut man die vorher mit einem Grinder zerkleinerten Blüten ein und lässt sie im Fett ca. eine bis zwei Stunden lang ausköcheln. Doch Achtung: Man sollte darauf achten, dass das Fett nicht zu heiß wird, um einen Wirkstoffverlust der Blüten zu verhindern.

Tipp: Füge dem Fett-Blüten-Gemisch ca. die Gleiche Menge an Wasser hinzu, wie Fett enthalten ist. Damit wird verhindert, dass das Endergebnis allzu grün erscheint und das Wasser verhindert ein Verbrennen der CBD-Butter.

Schritt 3: Abseihen

Wurde das Cannabidiol nun im Fett gelöst, sollte man die Fettlösung abseihen. Dieser Schritt ist optional! Das Trennen der Blüten vom Fett hat lediglich einen geschmacklichen Grund. Hanfblüten können sehr würzig schmecken, trennt man sie jedoch von der Butter, ist diese geschmacksneutraler.

Das Abseihen lässt sich am besten mit einem feinmaschigen Sieb oder einem Tee-Filterpapier durchführen. Hierbei sollte man jedoch darauf achten, das Pflanzenmaterial nicht mit Gewalt durch den Filter zu drücken, da sonst Pflanzenreste in die Butter gelangen können. Lieber ein bisschen geduldiger sein und warten, bis das flüssige Öl von selbst durch den Filter gelaufen ist.

Schritt 4: Let’s cook!

Da man jetzt nun das CBD-haltige Ausgangsmaterial hergestellt hat, kann man sich endlich ans Eingemachte wagen! Hierbei kann man seiner Kreativität feien Lauf lassen! So lange das gewünschte Gericht eine Fettquelle enthält, kann statt dem eigentlichen Fett die CBD-Butter verwendet werden. Doch auch hier sollte die Temperatur im Auge behalten werden! Der Ofen oder die Pfanne sollte, wenn möglich, nicht über 150 Grad Celsius erhitzt werden, da sonst die Wirkstoffe des CBD zerstört werden.

Um den Geschmack der Gerichte zu wahren, sollte man im Hinterkopf behalten, dass Hanfblüten einen nussig-würzigen Geschmack besitzen.

Besonders gut passt die Geschmacksnote der Hanfbutter zu Brownies oder Keksen, besonders dann, wenn zartbittere Schokolade mit im Spiel ist. Auch mit Gerichten wie Nudeln mit Pesto Genovese oder indischen Gerichten kann CBD-Butter wunderbar harmonieren. Du kannst sie genauso gut in dein morgendliches Porridge einrühren oder sie für deinen Bulletproof-Coffee zum Start in den Tag verwenden. Auch im Waffelteig oder in hausgebackenen Brötchen kann die CBD-Butter verwendet werden!

Die Möglichkeiten mit CBD zu kochen sind vielfältig und spannend! Vielleicht ist die Herstellung von Butter und Gerichten mit CBD genau das Richtige für dein nächstes Küchenexperiment!

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