CBD gegen neurodegenerative Erkrankungen?

CBD gegen neurodegenerative Erkrankungen?

Neurodegenerative Erkrankungen sind Krankheiten, die durch einen Verlust von Neuronen im Nervensystem entstehen. In Folge dessen verlieren Patienten ihre kognitive und motorische Leistungsfähigkeit. Zu den verbreiteten neurodegenerativen Krankheiten der heutigen Zeit zählen Alzheimer, Parkinson oder Chorea Huntington.

Neurodegenerative Erkrankungen sind Krankheiten, die durch einen Verlust von Neuronen im Nervensystem entstehen. In Folge dessen verlieren Patienten ihre kognitive und motorische Leistungsfähigkeit. Zu den verbreiteten neurodegenerativen Krankheiten der heutigen Zeit zählen Alzheimer, Parkinson oder Chorea Huntington.

Bislang gibt es leider sehr wenige Behandlungsmöglichkeiten für diese Krankheiten Jedoch rücken CBD und andere Hanfextrakte immer mehr in den Fokus und geben Hoffnung bei der Bekämpfung von neurodegenerativen Erkrankungen.

Die Ursache von neurodegenerativen Erkrankungen ist noch weitestgehend unbekannt. Da diese Art der Erkrankung ist eine der häufigsten Todesursachen in modernen Industrieländern ist. Es wird davon ausgegangen, dass Umwelteinflüsse und Gen-Veränderungen Ursachen dafür sein könnten. Die Liste der neurodegenerativen Erkrankungen ist lang – doch eine Gemeinsamkeit haben sie: es treten Entzündungen im Bereich der Nervenzellen auf.

Neurodegenerative Erkrankungen zeichnen sich alle durch einen sich ausbreitenden Verlust von Neuronen im Gehirn aus. Die genauen Ursachen dafür sind jedoch sehr komplex. MAn vermutet, dass genetische und ökologische Faktoren diesen Prozess beeinflussen können. 
Ein Merkmal, welches jedoch fast alle neurodegenerativen Krankheiten aufweisen, ist eine Ansammlung von Eisen im Bereich des Gehirns. Eine amerikanische Studie konnte beweisen, dass CBD positiven Einfluss auf die Folgen dieser Eisenansammlung haben kann.

Laut der Untersuchung funktioniert dieser Mechanismus in etwa so:

Viele neurodegenerative Krankheiten stehen in Verbindung mit nicht korrekt funktionierenden Zellen. Genauer gesagt liegt dabei eine Dysfunktion der Mitochondrien vor. Mitochondrien können als das Kraftwerk der Zelle betrachtet werden und sind der wichtigste Stoffwechselort einer Zelle. 

Wenn ein Eisenüberschuss an diesen Zellen herrscht, so kann dies den Stoffwechsel der Zelle stören und somit die DNA des Mitochondriums schädigen. Falls dieser Schaden nicht durch körpereigene Prozesse behoben werden kann, kommt es zu einem irreparablen Zellschaden.

Im Verlauf dieser Studie konnte CBD eine schützende Wirkung gegen die Eisenvergiftung aufzeigen und den normalen Mitochondrien-Stoffwechsel in den Zellen wiederherstellen.

Die Ergebnisse dieser Studie weisen auf eine Möglichkeit hin, mit der CBD den Verlauf neurodegenerativer Erkrankungen mildern könnte. CBD kann laut Aussage der Untersuchung dazu in der Lage sein, die Expression der Gene, welche für den Mitochondrien-Stoffwechsel benötigt werden zu unterstützen und wiederherzustellen. 

Ein weiterer Artikel aus den Anfängen der CBD-Forschung weist darauf hin, dass CBD neuroprotektiv, antioxidativ und entzündungshemmend wirken kann und somit gegen neurodegenerative Krankheiten eingesetzt werden kann. Ein Alzheimer-Patient mit einer traumatischen Hirnverletzung kann mit Hilfe von CBD seine Konzentrationsfähigkeit verbessern und Angstzustände reduzieren. Dies würde Symptomatiken der Krankheiten lindern. Eine andere Studie an Tieren weist darauf hin, dass Cannabis (mit THC) das Fortschreiten einer Demenz verlangsamen kann.

Trotz dem immer weiter schreitenden Fortschritt der Wissenschaft, gibt es nur wenige Therapieoptionen zur Bekämpfung und Prävention neurodegenerativer Erkrankungen. Die aktuelle Studienlage weist jedoch darauf hin, dass die Cannabinoide des Hanfes, zu denen auch CBD gehört, ein großes Potenzial zur Behandlung dieser Krankheiten darstellen. Medizinisches Cannabis und CBD können neuroprotektive und entzündungshemmende Wirkungen haben und somit neurodegenerative Krankheiten mildern oder ihnen vorbeugen. 

Viele Patienten können ihre Lebensqualität heute schon durch Hanfextrakte verbessern, jedoch sind noch weitere Studien und Forschung zu diesem Thema von Nöten.